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Hochzeitsbräuche & Traditionen

 

Das Einmaleins türkischer Hochzeiten

18.12.2016 | 0 Kommentare

Eine der häufigsten Fragen, die mir zu deutsch-türkischen Hochzeiten gestellt werden ist: Worin unterscheiden sich türkische und deutsche Hochzeiten? Gleich dahinter folgen die Fragen, ob es für türkische Hochzeiten einen festen Ablauf gibt und ob türkische Väter wirklich allergisch auf einen deutschen Bräutigam für ihre Tochter reagieren. Meine Antworten darauf möchte ich heute mit Euch teilen.

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Fünf einfache Wege, Eure kulturellen Wurzeln in das Hochzeitsfest einzubinden

02.06.2016 | 0 Kommentare

Eine wichtige Frage, die viele multikulturelle Brautpaare beschäftigt ist, wie und wie weit man beide Kulturen bei dem Hochzeitsfest einbindet. Viele Paare wollen zwar ein zeitgemäßes Hochzeitsfest feiern, aber eben auch ihren kulturellen Wurzeln Raum geben, immerhin sind sie ein wichtiger Bestandteil der eigenen Persönlichkeit. Dabei geht es vielen nicht nur darum Bräuche oder Zeremonien umzusetzen, sondern viel mehr um den Wunsch, die Kulturen in feinen Nuancen im Hochzeitsfest wiederspiegeln zu lassen – subtile Symbolik quasi und wie einfach das geht, möchte ich Euch heute zeigen.

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Kann ich, darf ich, wie soll ich? Antworten auf Eure Hochzeitsfragen!

03.11.2015 | 0 Kommentare

Hallo meine Lieben, es ist wieder mal so weit, ich habe heute wieder ein paar Antworten auf Eure Hochzeitsfragen. Da sich die Fragen auch häufig um das Thema Geld/Finanzierung und Aussteuer bei türkischen Hochzeiten bzw. türkischer Beteiligung drehen, geht es heute mal nur darum. Los geht’s!

Zahlen bei türkischen Hochzeiten wirklich nur die Bräutigameltern die Hochzeit oder übernimmt auch die Brautfamilie irgendwelche Kosten?
Die Hochzeit selbst bezahlt tatsächlich nur die Familie des Bräutigams, sogar das Brautkleid wird von seiner Familie bzw. der Mutter des Bräutigams gezahlt. Die Familie der Braut hingegen trägt die Kosten der Verlobung und des Henna Abends. Doch auch andere Kosten, wie z.B. für die Einrichtung des neuen Zuhauses und die Aussteuer, wird unter den Familien aufgeteilt. Auf den ersten Blick mag das alles sehr kalt und wirtschaftlich klingen, doch auch die Tradition der Finanzierung ist nicht willkürlich beschlossen worden, sondern aus bestimmten Gründen entstanden: 
Man muss bedenken, dass Mann wie Frau früher harte körperliche Arbeit verrichteten und eine Frau zudem als Ehefrau das Haus führte oder als Tochter die Mutter unterstütze. Für die Tochter wurde zudem von kindauf mit viel Mühe und auch Geld eine Aussteuer angelegt. Ihr Weggang durch Heirat war somit nicht nur ein emotionaler, sondern eben auch „wirtschaftlicher Verlust“. Daher wurde früher von der Familie des Bräutigams auch das sogenannte Brautgeld überreicht (siehe unten), die Hochzeit bezahlt und ein Großteil der Kosten für das neue Zuhause übernommen (siehe unten). 
Die Kosten der Velobung wiederum wurden von der Brautfamilie getragen, da es meist nur ein kleines familiäres Fest war und die Verlobung vor allem dem Kennenlernen diente und eine Art Testlauf war. Man nutzte die Verlobungszeit um zu prüfen, ob die Familien zusammenpassten, die Kinder sich wirklich verstanden und vor allem die Braut den Versprechungen entsprach (siehe auch hier dazu) Waren die Familien zu unterschiedlich, das Konfliktpotenzial zu groß oder passte etwas anderes Wichtiges nicht, konnte man die Verlobung lösen und alle wahrten ihr Gesicht.
Auch heute noch gilt diese Kostenaufteilung und die derzeitige Generation der Eltern hält auch noch stark daran fest, d.h. ihnen die Übernahme der Kosten zu verweigern, wäre sehr beleidigend. Was jedoch durchaus vorkommt ist, dass z.B. auf Wunsch des Brautpaares keine Verlobung gefeiert wird und die Brauteltern dann die Bräutigameltern darum bitten, sich auch ein Stück weit an den Hochzeitskosten beteiligen zu dürfen.
 

Welche Kosten werden bei der Einrichtung des neuen Zuhauses von wem getragen.
Während das Brautpaar die Wohnung selbst aussucht und später auch die Miete selbst trägt, wird in der Regel noch heute die Einrichtung von den Eltern finanziert, früher sogar gemeinsam ausgesucht. Auch das diente nicht der böswilligen Kontrolle der Eltern, sondern man gab – besonders als Mutter – so sein Wissen in Hauseinrichtung uvm. weiter und sorgte für einen guten Start ins neue Leben.
Dabei gilt bis heute noch folgende Aufteilung:

  • Die Eltern der Braut stellen/zahlen die Schlafzimmermöbel und die „Weißwaren“, also Elektrogeräte für Küche und Haushalt.
  • Die Eltern des Bräutigams übernehmen die restlichen Kosten (Möbel anderer Räume, TV-Elektrogeräte usw.).

Auch hier muss man nur etwas logisch an die Sache rangehen, um zu sehen, dass es ursprünglich mit Sinn aufgeteilt war – die Braut, die für den Haushalt zuständig war, konnte sich ihre Ausstattung nach eigenem Belieben aussuchen ohne mit den Schwiegereltern Rücksprache wegen der Finanzen halten zu müssen und so möglichen Konflikten ausgesetzt zu werden.
Heute ist es inzwischen so, dass viele Brautpaare sich gemeinsam und unabhängig von den Eltern einrichten und diese dann entweder beim finalen Kauf mitkommen oder bei der Hochzeit ein großzügiges Geldgeschenk machen.
 

Was genau ist das Brautgeld und ist das noch üblich?
Wie oben beschrieben, gehörte das Brautgeld, auch Brautgabe genannt, fest zu türkischen Hochzeiten dazu, aber auch in anderen Völkern wurde sie als Hochzeitsbrauch zelebriert. Dabei darf man das Brautgeld nicht als eine Art Kauf der Braut verstehen, denn das war es nicht im entferntesten. Es diente vielmehr der Entschädigung der Brautfamilie, die eine helfende Hand verlor und vor allem zur Legitimation der Ehe, damit die Braut geschützt war und nicht einfach willkürlich verlassen oder verstoßen werden konnte. Wichtig ist auch zu wissen, dass die Brautgabe keinen religiösen Ursprung hat, der bereits vor dem Islam in vielen Völkern als Hochzeitsbrauch verbreitet war. Viele verwechseln das Brautgeld mit dem Mehir (siehe unten), welches etwas ganz anderes ist. Heute wird die Tradition des Brautgeldes in modernen Familien gar nicht mehr gelebt, sondern ist wenn dann eher in ländlichen Gebieten anzutreffen. Das Bräuche von Menschen nach ihren Erwartungen und zu ihren Gunsten interpretiert werden und dadurch falsch gelebt oder gar mißbraucht werden, ist leider keine Seltenheit. Auch im Falle des Brautgeldes ist dies so, was berechtigterweise zu Diskussionen führt und bei Mißbrauch auch bedingungslos geahndet werden muss. Betrachtet man aber den Ursprung, den Kern dieses Brauches ist er ebenso wie viele andere falsch gelebte Bräuche eigentlich etwas gut gemeintes gewesen.
 

Hat nur die Braut eine Aussteuer? Muss ich als Braut eine Aussteuer habe und was muss überhaupt drin sein?
In der Regel hatte nur die Braut eine Aussteuer, die meist von kindauf von der Mutter und den weiblichen Familienmitgliedern geschaffen wurde. Von Kleidern, Handtüchern, Spitzendecken über Geschirr war alles dabei, was die Tochter später eben für ihren Hausstand brauchen konnte. Die Familien waren sehr stolz auf ihre Aussteuer, denn sie zeigte ja wie wichtig einem die Tochter war und wie fleißig man daran gearbeitet hatte, weshalb sie vor der Hochzeit auch in der Familie einige Tage zur Präsentation ausgelegt und stolz vorgezeigt wurde. Die Aussteuer, auch Mitgift genannt, war und ist ein weit verbreiteter Hochzeitsbrauch und wird in türkischen Familien noch immer stark gelebt. Wobei man inzwischen auf Handarbeit weitestgehend verzichtet, aber schon früh Geld für die Aussteuer der Tochter zur Seite legt und alles besorgt, wenn es dann tatsächlich soweit ist. Die Aussteuer sollte auch heute noch wichtige Grundausstattungen wie Handtücher, Geschirr, Besteck, Töpfe und ähnliche im Haushalt notwendige Dinge beinhalten, dann erfüllt sie ihren Zweck.
Eine Pflicht zur Aussteuer gibt es nicht, aber es ist eine schöne Tradition bei der man mit der eigenen Mutter einfach etwas Besonderes teilt und schöne Erinnerungen schafft. Hat man aber schon lange eine eigene Wohnung bezogen und alles eingerichtet braucht man natürlich für die Hochzeit nicht extra eine Aussteuer anzulegen.
 

Was ist ein Mehir und ist das ein Muss?
Die Tradition, dass der Bräutigam der Braut zur Hochzeit ein Geschenk macht, dass nur ihr zusteht, gibt es in Deutschland (Morgengabe) und der Türkei (Mehir) sowie in vielen anderen Kulturen.
In beiden Ländern handelte es sich dabei ursprünglich um Geld oder Güter, die zur Absicherung der Braut dienten, falls der Mann verstirbt und oder sich scheiden lässt.
Wie der Name besagt, wied in Deutschland die Morgengabe der Braut am Morgen nach der Hochzeit vom Bräutigam übergeben. In der Türkei hingegen wird das Mehir der Braut erst im Todesfall des Ehemannes bzw. bei einer Scheidung ausgehändigt. Jedoch ist es inzwischen üblich, der Braut vor der Hochzeit symbolisch für das Mehir ein kleines Geschenk (Küçük Mehir), z.B. ein Schmuckstück zu schenken.
Während in Deutschland die Morgengabe kaum noch praktiziert wird, ist bei einer türkischen religiösen Trauung (Dini Nikah) das Mehir ein Muss und wird als fester Bestandteil der Ehe schriftlich im Eheformular festgehalten. Streng genommen ist nach islamischem Recht eine Trauung ohne ein Mehir nicht gültig, da dies die Braut benachteiligen würde.
   

So, dass war’s für dieses Mal und wie immer gilt: Wenn Ihr noch Fragen zu den Themen oben habt, einfach unten ins Kommentarfeld reinschreiben und ich versuche alles schnellstmöglich zu beantworten.

Pinar

Multikulturelle Hochzeiten

Hochzeitshäppchen: Klingeln für den Brautpaar-Kuss

03.05.2015 | 0 Kommentare

In vielen Ländern gibt es den Brauch, das Brautpaar am Hochzeitstag immer wieder zu einem Kuss anzuspornen – meistens durch ein Klingeln, indem man z.B. mit der Gabel gegen das Glas klopft oder kleine Klingeln bzw. Glöckchen läutet. Ein sehr süßer Brauch, aber das kann natürlich auf Dauer etwas anstrengend sein, wenn es im fünf Minuten Takt läutet und das Brautpaar alles und jeden stehen lassen muss, um sich zu küssen. Trotzdem ja eine schöne Idee und bei „gezieltem Läuten“ auch für das Brautpaar eine tolle Sache.

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Kann ich, darf ich, wie soll ich? Antworten auf Eure Hochzeitsfragen

01.05.2015 | 0 Kommentare

Hallo meine Lieben, heute hab ich wieder ein paar Antworten auf Eure Hochzeitsfragen bezüglich türkischer Hochzeitbräuche. Falls danach immer noch ein paar Fragezeichen in Eurem Kopf rumschwirren, einfach unten ins Kommentarfeld reinschreiben und ich versuche alles schnellstmöglich zu beantworten. Also, los geht’s!

Pinar
 

Wie kann man das Takι am besten einplanen und auf schöne Art und Weise zelebrieren?
Zuallererst muss man wissen, dass zwar das Takι eine wichtige Tradition ist, aber die lauthalse Verkündung der Geschenke nicht. Diese schlimme „Moderation“ hat sich irgendwie ergeben und festgesetzt, komischerweise nur bei türkischen Gemeinden im Ausland – lange Rede kurzer Sinn: Ihr könnt die Moderation getrost weglassen. Da das Takι an sich aber viel Zeit in Anspruch nimmt, sollte man es gut planen und grundsätzlich solltet Ihr entscheiden, ob Ihr daraus eine traditionelle Zeremonie machen wollt, bei der alle Gäste zu einem bestimmten Zeitpunkt ihre Geschenke übergeben oder ob, Ihr es freier gestalten wollt. Auch die Art der Übergabe muss entschieden werden. Dabei ist das Anheften der Geldscheine an Kleidung oder ein Satinband kein Muss, hübscher und einfacher ist es, für die Geldgeschenke eine Briefbox oä. bereitzustellen.
 
Nun zum Ablauf: Bei kleinen Hochzeiten kann man das Takι sicher freier gestalten, z.B. kann das Brautpaar selbst von Tisch zu Tisch gehen, kurz die Gäste begrüßen und dabei die Geschenke entgegennehmen. Die Trauzeugen oder zwei Schwestern des Brautpaares können das Brautpaar dabei begleiten und sich um die Verwahrung der Geschenke kümmern. Eine kurze Ankündigung durch die Band bevor es losgeht wäre gut, damit die Gäste im Saal bleiben und ihre Geschenke bereithalten können. Bei dieser Form der Geschenkübergabe freuen sich natürlich die Gäste, denn sie werden vom Brautpaar besucht und haben die Gelegenheit kurz zu plaudern. Das Brautpaar wiederum muss aufpassen, dass man sich nicht verquatscht und den Zeitrahmen sprengt.
Bei großen Hochzeiten sollte das Brautpaar nicht rumgehen, da sonst viel Zeit verloren gehen würde. Will man keine lange Unterbrechung des Festes durch das Takι, gibt es zwei Möglichkeiten: Das Takι wird am Hochzeitstisch durch die Eltern eröffnet, die ihre Geschenke immer zuerst übergeben und anschließend verkündet die Band, dass nun alle Gäste die Gelegenheit haben ihre Geschenke zu übergeben, man aber weiter Musik spielen werde, damit das Fest weitergeht.
Bei der zweiten Version gibt es nur einen Geschenketisch und kein offizielles, zeitlich geregeltes Takι, d.h. jeder Gast kann dem Brautpaar sein Geschenk übergeben, wann er möchte oder es am Geschenketisch ablegen wo z.B. auch eine Briefbox bereit steht. Der Nachteil an dieser Version ist, dass manche Gäste sich nicht trauen, einfach zum Brautpaar zu gehen, weil es immer belagert ist und sie nicht wissen, wann es passend ist. Im schlimmsten Fall geben sie deswegen ihr Geschenk nicht persönlich ab, sondern legen es einfach auf den Geschenktisch ohne das Brautpaar zu sprechen.

Egal für welche Version man sich entscheidet, man sollte die Gäste immer informieren, was geplant ist. Besonders, wenn das Geld nicht angeheftet, sondern in die Briefbox kommt, muss man die Gäste darauf vorbereiten und für Briefumschläge sorgen, damit die Gäste nicht peinlich berührt sind, weil sie einem einen Geldschein „in die Hand drücken“. Um den Ablauf des Takιs zu kommunizieren könnt Ihr kleine Infoschilder (z.B. in Bilderrahmen) auf den Tischen verteilen und auch elegante Briefkuverts (& Stift) dazulegen. Ihr könnt die Info & Kuverts aber natürlich auch auf dem Geschenketisch platzieren, dieser sollte dann aber immer so sichtbar positioniert sein, dass keiner die Info verpasst.

Ist eine Tischordnung bei türkischen Hochzeiten sinnvoll?
Egal ob 40 oder 400 Gäste, ich empfehle immer eine Tischordnung, sonst herrscht Chaos. Eventuell sind das nicht alle türkischen Gäste gewohnt, daher solltet Ihr vor dem Saal deutlich sichtbar die Tischordnung anbringen, der mit einem Satz wie „Herzlich willkommen, nehmt Platz!“ versehen ist und damit auch Aufmerksamkeit erregt. Außerdem könnt Ihr Eure Geschwister oder Cousinen bitten, den Gästen bei der Suche nach ihrem Platz  zu helfen. Normalerweise listet man die Tische auf und schreibt dort die Namen der jeweiligen Gäste rein, aber bei 400 Gästen bietet es sich an, es andersherum zu machen – also eine alphabetisch sortierte Namensliste zu schreiben, bei der die Tischnummer neben dem entsprechenden Namen steht.
Zusätzliche Platzkarten sind zwar sehr hübsch, aber bei großer Gästezahl ein immenser Zeitaufwand und auch ein Kostenpunkt, den man getrost einsparen kann.

Woher finde ich einen Pfarrer und Imam für die Freie Trauung?
Leider gibt es hier keine einfache Antwort, da die Teilnahme an einer Freien Trauung bei beiden Geistlichen eine rein persönliche und freie Entscheidung ist. Daher muss man tatsächlich die Kirchen und Moscheen der Gemeinden aufsuchen und die Geistlichen direkt befragen. Wichtig wäre, dass Ihr Euch vorher Gedanken über Inhalt und Ablauf der Trauungszeremonie macht und auch wisst, welche Parts die Geistlichen übernehmen sollen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass die Geistlichen gerade dann überzeugt sind, wenn vor ihnen ein Paar steht, dass sich intensiv mit der Thematik auseinandergesetzt hat und weiß wie die Religionen eingebunden werden sollen. Eine einfache Anfrage nach dem Motto „wir wissen noch nicht wie es werden soll, aber wir wollten schon mal wissen, ob sie das machen“ wird meist mit einem „nein“ beantwortet, weil ihnen (aus ihrer Sicht) die Ernsthaftigkeit fehlt.    

Wie gestaltet man die Brautabholung, wenn man direkt in der Location vorbereitet wird?
Wer bereits am Vorabend oder in der Früh das Elternhaus verlässt, aber nicht auf die Brautabholung verzichten möchte, kann sie ganz einfach vorziehen. Besonders bei Hochzeiten in der Türkei ist es inzwischen tatsächlich so, dass viele Bräute sich in der Früh dezent schick machen, z.B. mit einem hübschen weißen Kleid (manche sogar mit Schleier) und sich dann traditionell vom Bräutigam und seiner Familie abholen lassen. Auch das Gayret Kemeri wird angelegt, manchmal auch später im Hotel nochmal…Danach geht es gemeinsam mit dem Bräutigam und den engsten Freunden ins Hotel, wo sie sich dann gemeinsam vorbereiten lassen.
Es gibt aber auch Bräute, die nicht direkt in der Location, sondern in einem nahegelegenen Hotel vorbereitet werden und dann wird die Brautabholung eben dort in der Suite zelebriert. Manchmal muss man es eben praktisch handhaben, wenn es nicht anders geht und emotional wird es immer sein, egal wo die Braut sich von ihrer Familie verabschiedet und was sie dabei trägt.

Dürfen wir die Gäste bitten, ohne ihre Kinder zur Hochzeit zu kommen?
Ganz ehrlich? Nein. Bei türkischen Hochzeiten ist das im Prinzip ein Tabu und im türkischen Kulturkreis auch absolut nicht nachvollziehbar, warum Kinder nicht willkommen sein sollten. Vor allem die Kinder naher Verwandter werden als selbstverständliche Gäste angesehen. Ausnahmen gibt es höchstens, z.B. wenn die Location die Sicherheit der Kinder gefährdet (Hochzeiten an Strand, Pool, See usw.) oder wenn man eine high-end Hochzeit feiert. Die meisten türkischen Gäste werden aber immer davon ausgehen, dass sie ihre Kinder mitbringen dürfen und daher empfehle ich lieber eine Lösung für Kinderbetreuung zu suchen, als sich den Diskussionen der Familie auszusetzen. Wenn es nicht gerade 30 Kinder sind, dann findet man hierzu auch immer eine adäquate Lösung.   

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