multikulturelle Hochzeit LogoDer multikulturelle Hochzeitsblog

Tools für die Hochzeitsplanung, die einem das Leben leichter machen

29.10.2016 | 0 Kommentare

Bei der Hochzeitsplanung kommt es nicht nur darauf an die To Dos und Budgetfragen zu klären, sondern auch sich gut zu strukturieren. Die Ordnung und festen Strukturen helfen Euch, auch in stressigeren Zeiten nicht den Überblick zu verlieren und vor allem immer alles griffbereit zu haben. Gut geplant ist halb organisiert und deshalb möchte ich Euch heute ein paar Tools ans Herz legen, die wir auch im Evet ich will Hochzeitsratgeber “Multikulturell heiraten” empfehlen:

Google Konto

Ich empfehle allen meinen Brautpaaren, ein Google Account zu eröffnen. Ihr werdet im Laufe der Planungsphase hunderte Mails hin und her schicken, zig Termine vereinbaren, Verträge abschließen und all dies gemeinsam koordinieren müssen. Damit Ihr unabhängig voneinander jederzeit Zugriff auf die Mails, Termine und Dokumente habt, ist ein Google Account ideal. Zum einen ist er kostenfrei, hat jede Menge gute Features UND das ist das wichtigste er ist von überall via App (und PC) erreichbar. Mobilität ist nämlich wichtig, das werdet Ihr noch merken.
Das schöne ist auch, dass der gesamte Mailverkehr rund um die Hochzeit über eine Adresse läuft und Ihr nicht lange suchen müsst, wenn Ihr etwas nachsehen wollt. Ihr könnt beide die Mails lesen, keiner muss sie dem anderen erst weiterleiten und für eine einfache Terminkoordinierung könnt Ihr einen gemeinsamen Kalender führen und müsst bei kurzfristigen Terminsachen nicht erst abklären, ob Euer Schatz Zeit hat oder nicht.   
Und: via Google Hangout könnt Ihr auch mit Dienstleistern virtuelle Meetings abhalten und trotzdem gemütlich zu Hause in Pyjamahosen rumlaufen – sieht ja keiner beim Sitzen :-)

Dropbox

Kennt Ihr Dropbox? Das ist ein Cloud-Webdienst, also eine persönliche „Festplatte“ im Internet, auf der Ihr Dokumente, Bilder usw. speichern könnt. Bis zu einer gewissen Speicherkapazität ist die Dropbox kostenfrei nutzbar und natürlich sind die Daten passwortgeschützt. Wozu braucht Ihr das? Naja, zum Ablegen Eurer Listen und Tabellen (siehe unten), Angebote und Verträge der Dienstleister und alles andere was mit Eurer Hochzeitsplanung zu tun habt. Es ist Eure digitale Ablage und ersetzt teilweise den Handordner.
Heutzutage läuft fast alles digital via Mail ab und statt diese Unterlagen auszudrucken, könnt Ihr sie in der Dropbox fein säuberlich nach Themen sortiert ablegen UND wieder das beste: von überall darauf zugreifen (via App oder PC). Braucht die Location die aktuelle Gästezahl? Oder müsst Ihr Ab-/Zusagen in der Gästeliste aktualisieren? Kein Problem, Dropbox auf, Gästeliste angeklickt und los geht’s. Doch das Beste an der Dropbox ist, dass Ihr Dokumente und ganze Ordner mit anderen Personen teilen könnt und ihnen sogar erlauben könnt, an den Dokumenten mitzuarbeiten.

Listen & Tabellen mit Excel

Ich bin ein totaler Tabellen und Listen Fanatiker. Ich könnte Euch jetzt hier Stunden um Stunden erzählen wie toll sich Excel für die Budgetkalkulation und Planungsarbeit eignet, doch glaubt es mir einfach: Ihr braucht eine Tabelle. Legt Euch eine Arbeitsmappe an, denn es werden im Laufe der Planung tausend To Dos in Eurem Kopf schwirren und die müssen sortiert und niedergeschrieben werden, sonst verliert man den Verstand. Ihr könnt natürlich auch mit Block und Stift arbeiten, aber glaubt mir, eine Tabelle in Excel ist besser. Man kann alles viel schneller runterschreiben, besser sortieren und vor allem kann man – Ihr ahnt es oder? – von überall darauf zugreifen. Wenn Ihr es in der Dropbox speichert, natürlich. Einen Block schleppt man nicht überall hin mit, Papier fliegt irgendwann rum und um es mit anderen zu teilen, braucht es Kopien oder Scans. Eine Tabelle in der Dropbox ist daher einfach mobiler und flexibler. Ich hatte für jedes meiner Brautpaare immer eine Arbeitsmappe in Excel mit verschiedenen Reitern für To Dos, Gästeliste, Ablauf, Dienstleisterliste mit Dokumentenverknüpfung usw.. Eine Hochzeit, eine Mappe. Ein Klick. Alles da.

Neben Tabellen solltet Ihr auch unbedingt Checklisten haben, z.B. die Packliste für den Hochzeitstag. Das mag jetzt bescheuert klingen, aber Ihr werde in den Tagen vor der Hochzeit so nervös sein, da braucht das Gehirn wirklich etwas Hilfe. Mit der Liste müsst Ihr Euch nicht ständig fragen, ob Ihr auch sicher an alles gedacht habt. Einfach abarbeiten, Haken dahinter und fertig.

Pinterest

Meine Güte, Pinterest. Wie haben wir eigentlich davor gelebt, weiß das noch jemand? Kaum ein Tool hat mehr Einfluss auf Hochzeiten als Pinterest glaube ich, denn damit werden schöne Ideen in Windeseile geteilt und verbreitet wie noch nie zuvor. Selbst für uns Profis ist es eine Quelle für viele Ideen und Impulsgeber für kreative Einfälle.
Pinterest ist ideal um Ideen für die Hochzeit zu sammeln und nach Themenbereichen zu sortieren. Es ist ein fantastisches Tool mit dem Ihr Pin für Pin selbst erkennen werdet, was für ein Hochzeitsstil Euch persönlich gefällt und daraus Euer eigenes Hochzeitskonzept entwickeln könnt. Aber Vorsicht, irgendwann muss man das Konzept festzurren, damit man mit der Umsetzung starten kann, also bitte nach angemessener Zeit aus dem Pin-Wahn aussteigen und loslegen. :-)

Wedding Planer

Kleiner Scherz, der Wedding Planer selbst ist natürlich kein Tool. Eher eine gute Fee. Im Ernst. Gute Hochzeitsplaner sind besser als Google und jedes Orakel zusammen, denn sie kennen die Branche wie kein anderer. Was die wenigsten wissen, Ihr müsst einen Hochzeitsplaner nicht gleich für die komplette Planung buchen. Es gibt Planer die einzelne Leistungspakete anbieten und zwei davon können einem das Leben sehr viel leichter machen: die Location- und Dienstleistersuche. Besonders wenn es zeitlich eng ist oder spezielle Anforderungen gestellt werden, dann kann der Weddingplaner mit seinem Netzwerk und Wissen schnell und kompetent aushelfen. Natürlich kostet dieser Service Geld, aber er schont Nerven und Zeit, also ist es eine Überlegung wert.   

Kommunikation

Ähm, ja das ist vielleicht kein Tool im eigentlichen Sinne, aber irgendwie doch. Bei der Hochzeitsplanung ist nicht Schweigen, sondern Reden Gold. Natürlich soll man es nicht übertreiben, es muss sich nicht jeden Tag alles um die Hochzeit drehen, aber man muss schon viel, sehr viel miteinander bereden. Es ist Euer erstes gemeinsames „Projekt“ und die Feuerprobe für weitere Projekte die noch vor Euch liegen. Ihr werdet viel Neues an Euch entdecken, jede Menge Spaß haben, aber auch Reibereien wird es geben. Wichtig ist nur, dass Ihr immer über alles redet. Sagt offen, was Ihr Euch wünscht, druckst nicht rum und schiebt Unangenehmes vor Euch her, bis es nach Euch schnappt. Das tut nur unnötig weh.
Die Hochzeitsplanung ist sehr aufwendig, zeitweise leider auch mühsam und zu Beginn ist sie vor allem verwirrend und man gerät in Panik, wegen der vielen Arbeit die auf einen zukommt. Doch ist man erst mal drin, dann verselbstständigen sich erstaunlicherweise manche Dinge schneller als man denkt und man wuselt nur noch an der Hochzeit rum. Man vergisst dann die wichtigen Dinge, wie beim Partner nachzufragen was er denkt und wie es ihm geht und noch viel schlimmer, man vergisst hinzuhören. Deshalb baut Euch Ruhephasen ein, Wochenenden an denen mal gar nichts mit der Hochzeit zusammenfällt. Genießt gemeinsame Zeit und macht einfach Dinge, die Euch gute Laune bereiten.

So, nun seid Ihr doch ganz gut ausgestattet für den Planungsmarathon würde ich sagen, oder?!

Pinar

Diese Artikel könnten Euch auch interessieren:

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>