multikulturelle Hochzeit LogoDer multikulturelle Hochzeitsblog

Der Probetermin für Haare & Make-up – Was dahinter steckt und was Ihr wissen solltet

23.02.2017 | 0 Kommentare

Damit am großen Tag die Haare sitzen und das Make-up stimmt bieten Stylisten sogenannte Probetermine an. Wie ein solcher Probetermin aussieht und was er kostet, darüber kursieren viele Infos und auch Gerüchte. Höchste Zeit also, da mal Licht ins Dunkel zu bringen und wer könnte das besser als unsere Styling Expertin Zuzanna Grabias?! Wir haben Zuzanna die wichtigsten Fragen zum Probetermin gestellt, die Euch sicher auch interessieren:

Wozu braucht die Braut einen Probetermin?
Der Probetermin stellt einen wichtigen Teil der Vorbereitungen für die Hochzeit dar, denn es ist der Zeitpunkt an dem die Braut nicht nur den ausgewählten Look mit ihrer Stylistin ausprobieren, sondern auch die Details und Feinheiten herausarbeiten kann. Es kommt oft vor, dass das Traum-Styling auf dem Foto sich als gar nicht mehr so traumhaft herausstellt, wenn man ihn auf die Braut selbst überträgt und man dann Anpassungen vornehmen muss. Beispielsweise kann es sein, dass sich die Braut besser fühlt, wenn die Hochsteckfrisur lockerer sitzt oder sie doch zusammengebundene statt offene Haare trägt usw. All diese Details kommen bei einem Probetermin zum Vorschein und daher rate ich immer davon ab, auf diesen Teil der Vorbereitungen zu verzichten.

Wie lange dauert ein Probetermin?
Ein Probetermin sollte vor allem in Ruhe und mit ausreichen Zeit für die Besprechung verschiedener Styling-Varianten stattfinden. Je nach dem wie entscheidungsfreudig die Braut ist, dauert der Probetermin durchschnittlich zwischen 1,5-3 Stunden. Auch wenn es selten vorkommt, kann es schon mal passieren, dass wir zwei bis drei Frisuren ausprobieren, weil sich die Braut zwischen den Varianten nicht entscheiden kann. In so einem Fall verlängert sich natürlich der Termin und ich sage dann immer: wir bleiben so lange sitzen bis sich die Braut hundertprozentig sicher ist, dass das ihr Traum-Styling ist. Selbst wenn es nur darum geht, dass eine Haarsträhne nach links fällt statt nach rechts oder der Lippgloss aus meiner Palette von 1000 Farbtönen doch einen Ton heller oder dunkler sein soll.

Wie sollte sich die Braut auf den Probetermin vorbereiten?
Ich bitte meine Bräute immer darum, ein Moodboard mit ein paar Frisuren und Make-ups, am besten auf Pinterest, zu erstellen. Es geht nicht darum bereits “die” Endfrisur zu haben, sonder viel mehr um den Prozess sich sich über die eigene Frisur und das Styling Gedanken zu machen und sich selbst die Frage zu beantworten, worin fühle ich mich wohl und komfortabel, was passt zu meiner Traumhochzeit und was passt zu mir als Person. Bei Fragen zu der Notwendigkeit von Haarteilen oder anderen Accessoires stehe ich immer zur Verfügung und beantworte jede technische Frage. 

Wann sollte der Probetermin vorzugsweise stattfinden?
Am sinnvollsten ist es den Probetermin etwa vier Wochen vor der Hochzeit durchzuführen, da dieser Zeitpunkt noch relativ stressfrei ist, man noch die Möglichkeit hat ein paar Stunden für sich zu reservieren und die Länge der Haare sowie der Hautzustand sich bis zur Hochzeit nicht mehr groß verändern werden. Die einzige Ausnahme ist, wenn die Braut noch kurz vor der Hochzeit einen Urlaub plant und ihr Styling und vor allem das Make-up bereits mit der Urlaubsbräune sehen möchte. In so einem Fall passt der Stylist den Probetermin natürlich individuell an. 

Was muss die Braut zum Probetermin mitbringen?
Alle Accessoires wie Schmuck, Schleier, Haarschmuck, die zum Einsatz kommen sollen müssen zum Probetermin mitgebracht werden und am besten die Braut trägt eine weiße Bluse oder ein weißes T-Shirt.

Warum ist der Probetermin kostenpflichtig? Und wie wird der Probetermin abgerechnet?
Der Probetermin ist kein einfaches Vorgespräch, der in meinen Fall kostenlos ist, sondern mehrere Stunden intensiver Arbeit mit enormen Einsatz von Fachwissen, Material und Zeit, um einen optimalen und professionellen Service am Hochzeitszag selbst zu gewährleisten. Der Probetermin ist und sollte daher wie jede Kundendienstleistung kostenpflichtig sein. In meinem Fall belaufen sich die Kosten für den Probetermin auf 50% eines Basisstylings und diese Summe wird bei der Endrechnung abgezogen, die ich spätestens am Hochzeitstag ausstelle. 

Vielen Dank Zuzanna, ich glaube dieses Wissen hilft enorm weiter, besonders um die Angebote der Stylisten besser einschätzen zu können. Habt Ihr vielleicht noch Fragen zum Probetermin? Schreibt sie gern unten ins Kommentarfeld und Zuzanna beantwortet sie Euch alsbald!

Pinar
 

Fotos: Ena Photo Art // Stefan Kuhn Photography // Susanne Wysocki Fotografie

Diese Artikel könnten Euch auch interessieren:

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>