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Essen
Bei einer großen Hochzeit ist es sehr kostspielig, statt einem Buffet, ein mehrgängiges Menü zu servieren. Aber deshalb müssen Sie nicht auf ein gutes Essen verzichten. Vor allem wenn Sie bei der Dekoration nicht gegeizt und ein edles Ambiente geschaffen haben, sollten Sie vermeiden den Gästen ein Brathähnchen zu servieren. Es gibt weit aus mehr Möglichkeiten, wenn die Location kooperativ ist. Also überlegen Sie sich Ihre Wünsche bezüglich des Essens und fragen Sie bereits bei den Besichtigungen der Location nach, wie flexibel die Küche ist.
Die günstigste Version ist natürlich die Vorspeise weg zu lassen und die Hochzeitstorte als Nachspeise zu servieren. Dadurch kann man sich nur auf die Hauptspeise konzentrieren. Wenn Sie wissen, wie viel Sie für die Hauptspeise ausgeben möchten, dann lassen Sie sich von der Location drei mögliche Speisen zu diesem Preis vorschlagen. Wollen Sie sich nicht eingrenzen und lieber wissen, welche Möglichkeiten es in verschiedenen Preiskategorien gibt, dann nennen Sie der Location eine Preisspanne in der sich die drei Vorschläge bewegen sollen.
Wünschen Sie aber auch Vor- und Nachspeise, so können Sie zu Beginn Mezze (verschiedene türkische Vorspeisen) und Brot servieren. Als Nachspeise ist eine Obstschale mit Eis denkbar.
Für welche Variante Sie sich auch entscheiden, vermeiden Sie auf jeden Fall das die Gäste zu unterschiedlichen Zeiten oder auf Bestellung ihr Essen erhalten. Sonst bringen zu spät kommende Gäste den Küchenablauf durcheinander, Kellner laufen ständig mit Essen umher, das Geklapper von Geschirr hört nicht auf und Ihre Hochzeit erhält damit den Charme einer Massenveranstaltung.
Wird das Essen aber zu einer bestimmten Zeit serviert, läuft nicht nur im Festsaal alles viel entspannter ab, sondern die Küche kann auch entsprechend vorarbeiten. Zwischen den Gängen können Sie Tanzmusik spielen lassen oder Programmpunkte wie Bauchtänzerin o.ä. einplanen.
Natürlich ist es bei einer Hochzeit mit 500 oder mehr Gästen schwieriger das Essen zu koordinieren und teilweise auch mit mehr Personalaufwand verbunden, aber es ist machbar. Sie müssen nur entscheiden, ob Sie das wollen und bereit sind, eventuellen Mehrkosten auf sich zu nehmen. |
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Getränke
Wenn Sie eine schöne Dekoration für die Tische eingeplant haben, dann sollten zu Beginn des Festes keine Flaschen, besonders keine Plastikflaschen, auf den Tischen stehen – das stört sonst das Gesamtbild. Vereinbaren Sie mit der Location, dass Flaschen erst dann aufgestellt werden, wenn Gäste an einem Tisch Platz nehmen.
Es ist zwar üblich, dass auch die Getränke vom Brautpaar gezahlt werden, aber Sie können bei großen Hochzeiten die Kosten in Grenzen zu halten, wenn Sie den Umfang der Freigetränke einschränken. Während Sie Wasser, eine Auswahl an Softgetränken und den Kaffee übernehmen, können die alkoholischen Getränke von den Gästen selbst bezahlt werden. Sehen Sie das als zu wenig an, dann nehmen Sie noch je eine Flasche roten und weißen Wein oder Rakı zu den Freigetränken dazu.
Um die Gäste auf die kostenfreien und kostenpflichtigen Getränke hinzuweisen eignet sich die Menükarte am besten. Dabei werden erst die kostenfreien und darunter, mit dem Vermerk „Auf Wunsch“, die kostenpflichtigen Getränke mit Preisangabe aufgelistet.
Aber auch die Kellner sollten bei Bestellung kostenpflichtiger Getränke den Gast nochmal diskret auf die Bezahlung hinweisen, damit es später kein böses Erwachen gibt. |
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Menükarte
Eine Menükarte an den Tischen aufzustellen, können wir Ihnen sehr empfehlen.
Üblicherweise werden in der Karte die Getränke links und das Essen rechts aufgelistet. Sollten Sie nur einen Gang servieren, können sie natürlich auch Essen und Getränke zusammen auf eine Seite schreiben, damit es besser aussieht. |
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