Türkische Hochzeit - Blog

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Hochzeitsblog

Ein lustiges Andenken für die Hochzeitsgäste…

20.09.2010

Wer schon einmal auf einer türkischen Abendveranstaltung oder Hochzeit war, kennt folgendes sehr gut: Ein Fotografenteam schießt während der Feier Potraitfotos von den Gästen, die sie dann anschließend kaufen und als Andenken mitnehmen können.
Zwar sind diese Bilder inzwischen recht qualitativ, aber zu Hause angekommen, landen sie leider trotzdem oft in der Fotokiste und werden selten aufgehängt. Konsequenz daraus ist, dass die Fotografen immer öfter auf den Bildern hocken bleiben und die Paare die Fotografen umsonst bestellt und bezahlt haben.

Aber wenn man schon Geld ausgibt, dann sollte man doch auch etwas davon haben, richtig?
Warum also nicht etwas Neues ausprobieren? Wie wäre es denn mit einem Karikaturisten bzw. Schnellzeichner, der Karikaturen von den Gästen erstellt? Damit sorgt er für ein paar Stunden lang nicht nur für gute Unterhaltung, sondern auch für ein lustiges Andenken. Diese ganz besonderen Bilder, landen dann zu Hause auch sicher nicht so schnell in irgendeiner Fotokiste, sondern vielleicht doch an der Wand…
Ob Sie den Karikaturisten komplett selbst bezahlen, oder nur einen Anteil übernehmen und die Gäste noch etwas dazugeben sollen, dass ist ganz Ihnen überlassen. Damit sich die Gäste aber an die Idee ranwagen, sollte der Preis für sie nicht zu hoch sein und Sie als Brautpaar können sich gleich mal erstes zeichnen lassen und das Bild als Beispiel aufstellen.

Diese Idee ist natürlich nicht nur den Brautpaaren vorbehalten. Wenn man als Trauzeuge oder enger Freund weiß, dass es keine Potraitaufnahmen geben wird, dann kann man das Paar und die Gäste mit diesem lustigen Einfall überraschen.

Wiederverwendbare Hochzeitsschuhe

19.09.2010

Wir hatten diese Woche ja schon mal darüber berichtet, was beim Brautschuhkauf zu beachten ist. Was aber in Sachen Brautschuh eigentlich schade ist, ist dass man diesen besonderen (und meist teuren) Schuh nur einmal, nämlich zur Hochzeit anziehen kann. Oft können die weißen oder cremefarbenen Schuhe schlecht zu anderen Kleidern kombiniert werden und vor allem sieht man ihnen sehr schnell an, dass es sich um Hochzeitsschuhe handelt.Ein Trend aus den USA schafft hier Abhilfe. Dort wählen die Bräute immer öfter einen ausgefallenen oder farbigen Schuh. Manche Bräute passen ihren Schuh sogar dem Farbthema der Hochzeit oder dem Brautstrauß an. Das sieht nicht nur sehr schick aus, sondern macht den Schuh auch “wiederverwendbar” für die nächste Party oder Abendveranstaltung. Eine gute Idee…

 

 

Ein Traum aus Seide

17.09.2010

Vor einigen Wochen haben die ersten Brautmodenhersteller begonnen, ihre Kollektionen für 2011 vorzustellen und jede Woche gesellen sich weitere Hersteller dazu. Es gibt entsprechend viel zu entdecken und auch diese Saison sind atemberaubende Kleider dabei.

Ein Kleid, das uns diese Woche die meisten Ahs und Ohs abgerungen hat, ist aber kein Brautkleid sondern ein Abendkleid. Dieses absolut traumhafte Kleid aus Seidenorganza, ist ideal für die Verlobungsfeier (Nisan Abiye) und kommt aus dem Hause Rosa Clará! Wir sind einfach nur begeistert!!!

 

 

Über die Liebe…

15.09.2010

“Ohne meine Frau wäre die Ehe unerträglich.”

 

Don Herold

Mehir – Morgengabe

14.09.2010

Es gibt Traditionen bei denen es wirklich schade ist, dass sie immer mehr in Vergessenheit geraten.
Eine davon ist das Mehir (arab. “mahr”) bzw. die Morgengabe.

Beim Mehir Brauch (nicht zu verwechseln mit der Tradition des Brautgeldes) erhielt dir Braut vom Bräutigam zur Hochzeit ein Geschenk, über das nur sie verfügen durfte. Dieses sogenannte Mehir konnte Schmuck, Geld oder in reichen Familien sogar ein Haus sein.

Es diente dazu, dass die Frau im im Falle einer Scheidung oder bei Vorversterben des Ehemannes nicht mittellos dastand. Das Mehir wurde vor der Eheschließung festgelegt und erst bei Scheidung oder Tod überreicht. So wurde während der religiösen Trauung (Imam Nikahi) vertraglich niedergeschrieben, welche Art von Mehir vereinbart wurde und ohne die Zusage eines Mehirs gab es auch keine Eheschließung. Damit aber die Braut am Hochzeitstag nicht “ohne” Geschenk dastand, etablierte sich der Brauch, am Hochzeitstag der Braut symbolisch als “kleines Mehir” Schmuck, z. B. einen Ring, zu schenken.
Ähnlich ist auch die deutsche Tradition, genannt Morgengabe. In diesem Fall erhielt die Braut üblicherweise am Morgen nach der Hochzeit vom Bräutigam ein wertvolles Geschenk (meist Schmuck), das für sie allein bestimmt war, also nicht zum gemeinsam Ehevermögen gezählt wurde. Auch hier war der Gedanke, die Braut abzusichern und für die Zukunft vorzusorgen.

Heutzutage sind beide Tradition so gut wie vergessen und sogar bei den religiösen Trauungen wird es nicht mehr so streng gehandhabt, so dass die Eheschließung mancherorts auch ohne Mehir möglich ist. Wenn nicht das Mehir an sich, so sollte doch der Brauch des kleinen Mehirs bzw. der Morgengabe fortgeführt werden. Es ist doch schön, wenn die Braut ein Schmuckstück besitzt, dass sie von ihrem Ehemann am Tag der Hochzeit erhalten hat. Egal ob ganzes Schmuckset oder einzelnes Armband, allein die Geste nach “alter Schule” zu handeln ist doch irgendwie romantisch…

Mehr von der “alten Schule” finden Sie übrigens in unserem Kultur & Traditon Ratgeber.