Türkische Hochzeit - Blog
Alles Wissenswerte und kompetente Hilfe für die Vorbereitung von türkischen und deutsch-türkischen Hochzeiten finden Sie hier!
Sabato Russo 2012 Kollektion
Guten Morgen Ihr Lieben! Wir starten die Woche mit einem Video von Sabato Russo, in dem Ihr die 2012 Kollektion bewundern könnt. Ich bin ja ein wirklich großer Fan von Sabato Russo und das nicht (nur) wegen den gutaussehenden Modells, sondern wegen den klasse Schnitten und edlen Stoffen! Mehr über Sabato Russo erfahrt und seht Ihr übrigens in unserer Hochzeitsanzüge-Galerie.
Hochzeitshäppchen
Unsere Hochzeitshäppchen sind dieses Mal zwei wunderschöne, kreative e-mags aus der Hochzeitswelt, die in den vergangenen Wochen herausgekommen sind. In diesen digitalen Magazinen findet Ihr atemberaubende Hochzeitsbilder, traumhafte Brautkleider und inspirierende Ideen für Eure Hochzeit! Viel Spaß beim Schmöckern und schönen Sonntag! :)
Eure Pinar
Style Me Pretty – Best of 2011 |
Rêverie – Winter 2012 |
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Kleid der Woche: Belsoie – Jasmine Bridal
Unser erstes Kleid der Woche im neuen Jahr stammt von der hübschen Linie Belsoie des Labels Jasmine Bridal. Das wunderschöne Abendkleid besteht aus zart fließendem Seidenchiffon im leuchtenden Kobaltblau und besticht durch schlichte Eleganz. Das herzförmige Oberteil wird mit einer kreativen Raffung hervorgehoben, die Taille dezent betont und zum Abschluss ein leicht schwingender Rock mit Wasserfallschnitt an den Seiten. Zauberhaft! Wir sind ganz begeistert und hoffen es gefällt Euch auch!
Abendkleid von Belsoie – Jasmine Bridal, Modell L4070
Dürfen wir vorstellen…
Ich liebe Fotografien! Um ehrlich zu sein, sind es nicht nur Hochzeitsbilder, die ich gerne ansehe, sondern auch Fotografien von Landschaften, alten Straßen, Häusern und von Menschen allgemein. Jede Woche verbringe ich Stunden um Stunden auf Blogs von Fotografen, die in meinen Augen Künstler sind, und denke mir immer wieder „Im nächsten Leben will ich Fotografin“ werden :)
Bis es soweit ist, staune und bewundere ich weiter die Werke der vielen Talente da draußen und eines davon möchte ich Euch heute vorstellen: die Münchner Fotografin Ingrid Firmhofer.
Das Schönste an Ingrids Hochzeitsbildern ist, dass man selbst als fremde Person beim Ansehen, sofort ein Gefühl für die Stimmung des Festes bekommt, so als wäre man mittendrin. Ingrid’s Fotografien gefallen wohl auch der WPJA, denn dieser angesehene internationale Fotografen-Berufsverbund hat Ingrid bereits drei Medaillen verliehen! So nun sollt Ihr Ingrid aber auch ein wenig kennen lernen und dafür haben wir ihr ein paar Fragen gestellt.
Liebe Ingrid, Du bist ja Photojournalistin und fotografierst neben Hochzeiten auch für Musik- und Reisemagazine. Da denkt man natürlich sofort, dass du an schöne Orte reist und vielleicht sogar Promis triffst. Ist das auch tatsächlich so?
Ja, ich habe schon für Reisemagazine wie GEO, Merian, Lufthansa und verschiedene Musikzeitschriften fotografiert. Diese Zeitschriften sind auf World Music spezialisiert. Ich habe deshalb schon World Music Stars fotografiert. World Music ist aber bei uns nicht so populär und die Namen sind deshalb eher in den Ländern, aus denen sie kommen, bekannt.
Diese Art der Fotografie hat doch sicher auch positiven und inspirierenden Einfluss auf deine Arbeitsweise als Hochzeitsfotografin?
Das ist ein Wechselspiel. Die journalistische Arbeitsweise hat meinen Blick geprägt. Manchmal tendiere ich z.B. dazu, bei Hochzeiten alles aufzuhellen. Entweder mittels Blitz oder im Labor, was ja heute der Computer ist. Dann besinne ich mich wieder darauf, dass gerade dieses Licht und Schattenspiel schön ist. Andererseits habe ich durch die Hochzeitsfotografie gelernt, schnell und gleichzeitig präzise zu sein. Da lässt sich nichts wiederholen.
Das stimmt allerdings und gerade über die Momente, die man selbst nicht wahrgenommen aber der Fotograf erwischt hat, freut man sich ja später am meisten. Was inspiriert Dich sonst bei Deiner Arbeit?
Ich fotografiere sehr gern Musik und Tanz. Erstens tanze ich selbst gerne und zweitens stellt das eine Herausforderung dar. Denn das findet in Bewegung statt und oft bei schwierigen Lichtverhältnissen. Ich mag Herausforderungen.
Jeder Fotograf hat eine eigene Arbeitsweise, aber auch die Hochzeitsfotografie folgt Trends. Wie würdest Du Deine Art zu Fotografieren beschreiben und gibt es Trends, denen Du gerne folgst?
Mein Schwerpunkt ist eindeutig die Reportage. Ich bin immer sehr nahe an den Leuten und möchte sie so natürlich wie möglich fotografieren, also in Aktion bzw. im Gespräch. Das gelingt mir sehr gut, weil die Menschen Vertrauen zu mir haben. Das können sie auch haben, denn kompromittierende Bilder werden aussortiert. Bei den Hochzeitsportraits gibt es seit Jahren einen Trend, namens „Trash the Dress“. Was dabei herauskommt, finde ich oft vulgär. Hier findet man Bräute, die sich im Schlamm wälzen und ähnliches. Ich setze diesem Trend eine modeorientierte „Couture Wedding Photography“ entgegen. Hier kann sich die Braut wie ein Modell fühlen.
Das finde ich eine klasse Idee, da wär ich sofort dabei! Du bist ja ein Sprachtalent und hast auch schon viele internationale, darunter auch türkische, Hochzeiten begleitet. Was gefällt Dir besonders gut an diesen Hochzeiten?
Wenn ich in andere Länder reise, dann besuche ich zwar ab und zu Landschaften und Ruinen etc., aber in erster Linie interessieren mich die Menschen. Und deshalb ist so eine Hochzeit für mich immer wie eine kleine Reise.
Das ist eine wirklich schöne Sichtweise. Gab es denn eine Hochzeit oder ein bestimmtes Hochzeitsbild, das Dir besonders in Erinnerung geblieben ist?
Gibt es schon. Das war eine dreitägige Hochzeit auf Schloss Amerang. Die Gäste wurden Freitagabend empfangen und am Sonntag mit einem Frühschoppen verabschiedet und einige sind danach noch aufs Oktoberfest. Alles war einfach perfekt und die Gäste und das Brautpaar locker. Ich hab die beiden sogar beim Frühstück im Bett fotografiert.
Wow, das nenn ich mal ein Fest! Drei Tage feiern kommt ja nicht alle Tage vor. Die Idee mit dem Frühstück-Shooting finde ich übrigens klasse, die muss man sich merken! Und gibt es einen Auftragswunsch in Sachen Hochzeit, der noch unerfüllt geblieben ist?
Hm. Fällt mir jetzt nichts ein. Ich lasse mich überraschen.
Zum Schluss noch das Wichtigste: Wie läuft das bei dir ab, wenn man von Dir am großen Tag fotografiert werden will? Und wann sollte man sich spätestens bei Dir melden?
Man trifft sich vorab und spricht die Hochzeit durch. Dieser persönliche Kontakt ist mir sehr wichtig. Das hat etwas mit dem Vertrauen zu tun, von dem ich vorher gesprochen habe. Nur so kann man gute Fotos machen. Melden sollte man sich so früh wie möglich. Viele Anfragen bekomme ich schon ein Jahr im voraus, wenn die Leute oft noch gar keinen Plan vom Ablauf der Hochzeit haben. Da kann es passieren, dass wir beim Kennenlerngespräch den groben Ablauf der Hochzeit entwerfen. Von Jahr zu Jahr entscheide ich neu, wie viele Hochzeiten ich dieses Jahr fotografiere. Ich möchte nicht zu viel davon fotografieren, denn ich möchte Spaß bei der Arbeit haben und es nicht zu einer Fließbandarbeit verkommen lassen. Ich bekomme auch viele Anfragen für Freitagshochzeiten. Wenn aber der Samstag schon belegt ist, dann kommt das nicht in Frage. Manchmal kann es vorkommen, dass ich kurzfristig noch was frei hab und wenn ich mich nicht überlastet fühle, dann mache ich das. Da gibt’s also keine Regel.
Liebe Ingrid vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast!
Über die Liebe…
“Die wirkliche Liebe beginnt, wo keine Gegengabe mehr erwartet wird.”
Antoine de Saint-Exupéry








